Home Office – der Bedarf einer digitalisierten Arbeitswelt

Freitag, 13. März 2020 – Vor circa einem Jahr war das der Tag, an dem aufgrund der Corona-Situation in Österreich zigtausende Mitarbeiter*innen im ganzen Land hastig aus der gewohnten Büro-Umgebung ins Home-Office verbannt wurden. – Bis auf Weiteres, wie man auf zahlreichen Hinweisen und in unzähligen Ansagen in Telefonanlagen hören konnte.

Dieser Schritt war vermutlich ein wichtiger und richtiger Schritt zur Eindämmung der Pandemie in Österreich. Ein Virus, das noch niemand so genau kannte und dessen künftige Auswirkungen – mittlerweile rund ein Jahr später – noch immer nicht genau abschätzbar sind.

Eines hat uns die Pandemie jedoch gezeigt, die Büroarbeit von zuhause ist in großen Teilen technisch gut möglich. Ein Jahr im „Home-Office Bootcamp“ haben uns die Möglichkeiten, Risiken, als auch guten und weniger guten Arbeitsmöglichkeiten in den eigenen vier Wänden auf eine brachiale Art und Weise gezeigt.

Die Corona-Lockdowns wurden zum Digitalisierungstreiber

Die Corona-Lockdowns wurden zum Digitalisierungstreiber

Waren es bisher Dienste wie Spielkonsolen mit Online-Multiplayerangebot und Videostreaming-Anbieter wie Netflix oder Amazon-Prime, welche uns für die eigenen vier Wände in eine stabile Breitbandanbindung investieren haben lassen, so wurde ab März 2020 die zuverlässige Internetanbindung im Home-Office eine wichtige Basisgrundlage für die Arbeit von zuhause aus. Noch bevor in vielen Unternehmen über eine arbeitsrechtliche Vereinbarung zur Telearbeit nachgedacht wurde, sind Laptops und andere Arbeitsmittel ausgegeben worden, um die betriebliche Fortführung zu gewährleisten. Hastig wurden unzählige Videokonferenzanbieter ausprobiert und Accounts eingerichtet, um Besprechungen virtuell abhalten zu können. Durch Videokonferenzen allein lässt sich die Arbeit aber noch nicht erledigen.